Syrien schmuggelt Waffen in die USA

Syrien erwägt Waffenlieferungen an amerikanische Rebellen. Nordkorea und Kuba planen gemeinsame Militärübung vor der Küste Floridas. Obama droht mit Vergeltung.

Damaskus – Syriens Präsident Bashar al-Assad sagte am Dienstag gegenüber Reportern in Damaskus, dass das US-Regime unter Barack Obama „diktatorische Züge“ aufweise. Zudem vermute er nukleare, biologische sowie chemische Massenvernichtungswaffen in dem zwischen Mexiko und Kanada befindlichen Staatenbund, weshalb das syrische Staatsoberhaupt nun Waffenlieferungen an amerikanische Rebellen erwäge. „Es handelt sich hier um immer weiter steigenden Druck auf die US-Führung“, so Assad. Zudem berate man derzeit gemeinsam mit Venezuela und dem Iran über eine mögliche Flugverbotszone in den USA.

Gleichzeitig planen Nordkorea und Kuba eine Militärübung mit insgesamt knapp 150.000 Soldaten, zahlreichen Kampfschiffen und U-Booten an der Küste von Miami, Florida. Obama drohte derweil mit einem nuklearen Vergeltungsschlag, sollte die Übung tatsächlich stattfinden. „Durch die unnötigen Drohungen isoliert Obama sein Land nur noch mehr von der Weltgemeinschaft“, empörte sich Venezuelas Präsident Nicolás Maduro am Mittwoch.

In den Vereinigten Staaten beziehen fast 50 Millionen bzw. jeder siebte US-Bürger sogenannte Food Stamps (Lebensmittelmarken). Zudem haben die USA mit 760 Gefängnisinsassen je 100.000 Einwohner die höchste Gefangenenrate weltweit. Zum Vergleich: In Syrien sind es nur rund 100.